Hand aufs Herz! Ihr wisst doch ziemlich genau, wer aus eurem Team bald aufhört oder wer die sogenannten „Sonderfälle“ kennt und wer die neuen Kollegen einarbeitet. Wie geht es eigentlich weiter, wenn der oder die oder beide weg sind?
Ihr wollt gute Leute, die sich vorstellen können, bei euch zu bleiben und Verantwortung zu übernehmen. Am liebsten solche, die euren Betrieb schon auf dem Schirm haben, bevor die nächste Anzeige erscheint. Die, die darauf warten, dass sie endlich dürfen. Mega. Aber dafür brauchen sie einen Grund, sich mit euch als Arbeitgeber zu beschäftigen.
ERST MUSS MAN SICH DIE ARBEIT VORSTELLEN KÖNNEN
Auf eurer Karriereseite stehen vielleicht Teamgeist und Entwicklungsmöglichkeiten. Aber was heißt das konkret bei euch? Wer zeigt einem neuen Kollegen die Abläufe? Welche Verantwortung kann er übernehmen? Wie sieht die Arbeit aus, wenn es voll wird?
Diese Antworten kennt zum Glück eure Mannschaft. Fragt einen erfahrenen Kollegen und jemanden, der erst seit einiger Zeit dabei ist, was für sie den Arbeitsplatz ausmacht. Bleibt bei Beispielen und einer Aufgabe, die jemand inzwischen selbst übernimmt, oder einer Erklärung, die ihm beim Einstieg geholfen hat.
Die Aussagen sollen stimmen und vor Verwendung mit den Beteiligten abgestimmt werden. Ein hübsches Arbeitgeberbild, das am ersten Arbeitstag zerfällt, ist Bullshit.
EIN ARBEITGEBERCHECK MIT DREI STATIONEN
- Vorstellbar: Kann jemand von außen erkennen, welche Arbeit ihn erwartet und mit wem er sie macht? Zeigt einen Ablauf oder lasst einen Kollegen davon erzählen.
- Erreichbar: Wo begegnen passende Menschen diesen Einblicken? Die Karriereseite ist ein Ziel. Social Media, Anzeigen oder Kontakte aus dem Team können den Weg dorthin öffnen.
- Ansprechbar: Kann jemand unkompliziert Interesse zeigen? Prüft den Bewerbungsweg selbst am Smartphone und schaut, welche Angaben ihr für das erste Gespräch wirklich braucht.
Bei PACKNERS wurden für den Hochlauf eines neuen Werks 40 Mitarbeitende gebraucht. Klar. Hinter der Kampagne stand also eine klare, betriebliche Aufgabe: Menschen gewinnen, die dort die Arbeit übernehmen können.
Wir zeigten echte Mitarbeitende und ihre Geschichten und verbanden die Filme mit Karriereseite und Social Ads. 181 Recruiting-Leads in sechs Wochen. Geht. Zugegeben, nicht alle 181 haben gepasst. Aber nach einigen Wochen waren die Stellen besetzt.
Der Zusammenhang mit eurem Wunsch liegt im ersten Eindruck! Menschen konnten sich den möglichen Arbeitsplatz vorstellen. Sie bekamen einen Anlass, über PACKNERS als Arbeitgeber nachzudenken und Kontakt aufzunehmen.
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Mehr InformationenZWISCHEN INTERESSE UND BEWERBUNG LIEGT IMMER EIN WEG. MAL KURZ. MAL LÄNGER.
Für EVS verbanden wir ebenfalls Mitarbeitervideos mit einer Karriere-Landingpage und einem kurzen Bewerbungsweg. Über Meta gingen über 150 Bewerbungen in 15 Tagen ein.
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Mehr InformationenFür euren eigenen Betrieb könnt ihr daraus zwei Aufgaben mitnehmen: Zeigt etwas, das passende Menschen an der Arbeit interessiert. Und sorgt dafür, dass sie anschließend wissen, wie es weitergeht. Ein Kontaktformular, das niemand im Team betreut, wäre dafür ein schlechter Abschluss. Legt vor der nächsten Ausspielung fest, wer sich zurückmeldet und wie die ersten Gespräche zustande kommen. Welche Informationen benötigt ihr dafür? Welche können bis zum persönlichen Kennenlernen warten?
Wir arbeiten mit eurer Mannschaft heraus, was euch als Arbeitgeber ausmacht. Wir zeigen Arbeitsalltag in Foto und Film, entwickeln Karriereinhalte und erreichen mögliche Kollegen über passende Kanäle. So wird euer Betrieb für Menschen vorstellbar, die heute noch woanders arbeiten. Sie werden zu Fans, bevor sie wissen, dass ihr neue Leute sucht. Push-Pull und so.


