Euer Unternehmen ist gewachsen. Das Marketing macht immer noch irgendjemand mit. Die Assistenz pflegt LinkedIn, der Vertrieb bestellt Flyer, die Geschäftsführung korrigiert die Website. Und drei Wochen vor der Messe werden alle kurz religiös. Wird schon irgendwie. Die Frage ist nur, wie lange noch.
Zwischen Marketing nebenbei und einer eigenen Abteilung liegt für viele Mittelständler eine ziemlich große Lücke. Für die bisherige Aufgabenverteilung ist längst zu viel los. Für ein eigenes Team aus Strategie, Text, Grafik, Website, Video und Kampagnen reicht es aber auch nicht.
Also jemanden einstellen? Eine Agentur beauftragen? Oder doch weiter auf die Assistenz hoffen, die gerade eigentlich etwas anderes zu tun hat?
Häufig braucht ihr tatsächlich eine Marketingabteilung. Nur nicht unbedingt eine eigene.
EIN MENSCH IST NOCH KEINE MARKETINGABTEILUNG
Natürlich könnt ihr jemanden einstellen. Gesucht wird dann eine Person, die strategisch denkt, hervorragend schreibt, Websites versteht, Anzeigen steuert, Videos dreht, Grafiken gestaltet und den Vertrieb unterstützt. Nebenbei soll sie bitte noch dafür sorgen, dass alle anderen ihre Zuarbeit rechtzeitig liefern.
Wenn dieser Mensch existiert, möchte ich ihn kennenlernen.
Auf der Visitenkarte steht „Marketing Manager“. Im Alltag sind es acht Berufe und die Verwaltung sämtlicher spontaner Ideen aus Geschäftsführung, Vertrieb und Belegschaft. Das ist kein besonders fairer Arbeitsauftrag.
Natürlich wird trotzdem etwas fertig. Ein Post geht raus. Die Messewand steht. Der Flyer kommt aus der Druckerei. Ob diese Dinge dieselbe Geschichte erzählen und dem Unternehmen bei seinen Zielen helfen, ist damit noch nicht geklärt. Erledigt ist eben nicht automatisch wirksam.
EIN ANSPRECHPARTNER, DER AUCH MAL NEIN SAGT
Bei KNDR bekommt ihr einen festen Ansprechpartner, der eure ausgelagerte Marketingabteilung führt. Der kennt euer Unternehmen, eure Kunden und irgendwann auch die berühmten internen Sonderfälle. Er sortiert Anforderungen, setzt Prioritäten und holt die passenden Spezialisten dazu.
Und er passt auf eure Marke auf.
Das heißt auch, dass nicht jeder Zuruf aus dem Vertrieb am selben Nachmittag einen eigenen Flyer bekommt. Die Lieblingsfarbe des Chefs wird nicht automatisch zur Designregel. Und eine Idee wird nicht besser, nur weil sie im Meeting besonders laut vorgetragen wurde. Sorry.
Für euch soll das vor allem Entlastung bringen. Eure Fachleute liefern ihr Wissen. Wir kümmern uns darum, wie daraus verständliche Kommunikation wird, die zur Marke passt und einen konkreten Zweck erfüllt. Ihr müsst dafür nicht fünf Dienstleister koordinieren und jedem noch einmal erklären, was ihr eigentlich macht.
DIE NEUE HOMEPAGE IST OFT NUR DER ANFANG
Viele Kunden kommen mit einem sichtbaren Problem zu uns. Die Website ist alt. Social Media liegt brach. Eine Stelle muss besetzt werden. Der Messestand erinnert noch sehr zuverlässig an das Jahr seiner Anschaffung.
Alles gute Gründe, etwas zu tun. Nur beantwortet eine neue Website nicht von selbst, warum ein Kunde ausgerechnet euch wählen sollte. Und eine hübsche Stellenanzeige erklärt noch nicht, wie es sich bei euch arbeitet.
Bevor wir gestalten, müssen wir diese Fragen klären. Sonst wird die Oberfläche neu und darunter bleibt alles beim Alten. Das kann man machen. Ist dann halt ein recht teurer Tapetenwechsel.
WIE AUS DEM AUSSENAUFTRITT EINE ZUSAMMENARBEIT WURDE
Ein Beispiel ist die Schwartmanns Maschinenbau GmbH aus Wesseling. Am Anfang unserer Zusammenarbeit stand ein konkretes Thema rund um den Außenauftritt. Noch kein Auftrag, dauerhaft das gesamte Marketing zu begleiten.
Nach dem ersten gemeinsamen Workshop 2023 ging es 2024 um das Fundament. Brand Breakdown, Corporate Design, Relaunch, Produktkommunikation und internationale Messekommunikation. 2025 kamen weitere Aufgaben hinzu, darunter Social Media, SEO, Händlerkommunikation, Serviceangebote und Kampagnen.
Heute gehören Website und Shop ebenso zur Zusammenarbeit wie Verkaufsunterlagen, Newsletter, PR, Landingpages, Messekommunikation und das Serviceangebot Care 360. Die Aufgaben hängen zusammen. Ein Händler braucht andere Informationen als jemand, der zum ersten Mal von einer Maschine hört. Beide sollen sich trotzdem beim selben Unternehmen wiederfinden.
Dafür brauchen wir Zugang zu den Menschen, die das Geschäft kennen. Zur Geschäftsführung, zum Vertrieb, zur Technik und zum Service. Zu Kundenfällen und echtem Werkstattwissen. Das bekommen wir bei Schwartmanns.
Ebenso wichtig sind Entscheidungen. Eine Idee darf auch mal umgesetzt werden, bevor ein Ausschuss so lange daran gearbeitet hat, bis nur noch eine Überschrift und ein Stockfoto übrig sind.
Schwartmanns nimmt Marketing ernst, ohne daraus eine Ersatzbeschäftigung für das eigentliche Geschäft zu machen. Das hält die Zusammenarbeit praktisch und nah am Verkauf.
UND VERKAUFT DAS JETZT MASCHINEN?
Ein veröffentlichter Post ist noch kein Verkauf. Eine schöne Website ebenfalls nicht. Interessant wird es, wenn ein Kunde seine Anwendung versteht, die passenden Informationen bekommt und mit dem Vertrieb den nächsten Schritt gehen kann.
Wie das konkret aussehen kann, zeigt unsere Case Study zur Produkteinführung der PRO-CUT. Für den Start haben wir unter anderem Video, Landingpage, Verkaufsunterlagen, Social Media, Newsletter und Pressearbeit aufeinander abgestimmt. Die Kommunikation wurde auf Deutsch und Englisch umgesetzt.
In der Case Study ist auch ein Verkauf beschrieben, der direkt am Tag der Premiere zustande kam. Das ist ein konkreter Fall aus dieser Kampagne. Kein Versprechen, dass künftig jeder Post eine Maschine verkauft. So praktisch das für den Redaktionsplan wäre.
Entscheidend ist die Arbeit dahinter. Der Händler bekommt Unterlagen, die ihm im Gespräch helfen. Der Interessent findet eine Seite zu seiner Anwendung. Der Vertrieb muss die grundlegenden Argumente nicht jedes Mal neu zusammensuchen. Und Service wird früh genug erklärt, um bei der Investitionsentscheidung eine Rolle zu spielen.
JEMAND MUSS DAS GANZE ZUSAMMENHALTEN
Für einzelne Aufgaben kann eine spezialisierte Agentur die richtige Wahl sein. Wenn bei euch aber niemand Zeit hat, Richtung und Prioritäten vorzugeben, löst der nächste Dienstleister dieses Problem allein nicht.
Unsere Arbeit beginnt deshalb vor dem Briefing. Was braucht das Unternehmen jetzt? Was hilft dem Vertrieb? Was kann warten? Welche Informationen fehlen noch? Und wofür sollten wir gerade kein Geld ausgeben?
Manchmal wird daraus eine neue Website. Manchmal eine Kampagne. Und manchmal sagen wir, dass wir eine Idee nicht umsetzen sollten, weil sie weder zur Marke noch zum Ziel passt. Auch dafür bezahlt man einen Partner.
Wenn euer Marketing zwischen Geschäftsführung, Vertrieb und Assistenz hängen bleibt, lohnt sich ein Gespräch darüber, wie es anders laufen könnte. Ein fester Ansprechpartner, dahinter die nötigen Spezialisten und eine gemeinsam festgelegte Richtung. Damit ihr nicht für jede neue Aufgabe wieder ganz von vorne anfangt.
Lasst uns darüber sprechen, was bei euch gerade liegen bleibt. Und was davon wirklich wichtig ist.